Das «Personal Branding» im Dienst der «Arbeitgebermarke»

Auf den ersten Blick scheinen «Personal Branding» (bzw. zu dt. auch die «Arbeitnehmermarke») und «Employer Branding» (bzw. zu dt. auch die «Arbeitgebermarke») nicht unbedingt Hand in Hand zu gehen. Es kann sich jedoch um eine echte «Win-Win» Beziehung handeln, wenn man die Sache richtig angeht. Denn das Unternehmen kann nur davon profitieren, wenn es Mitarbeiter mit gut ausgeprägter «Arbeitnehmermarke» in seinen Reihen hat, genauso wie ein Mitarbeiter davon profitiert, wenn er für ein Unternehmen mit einer starken «Arbeitgebermarke» arbeitet. Und die «Employee Advocacy» hilft Ihnen genau dabei, diese Beziehung auf eine für beide Seiten vorteilhafte Ebene zu hiefen.

«Personal Branding», oder wie man sich Online «verkauft»

Auch wenn das «Personal Branding» an und für sich nichts Neues ist, so ist es seit der digitalen Revolution der sozialen Netzwerke auf dem Vormarsch, und dies gilt erst recht für professionelle «Soziale Netzwerke» wie bspw. LinkedIN und Twitter.

Lernen Sie, wie man sich Online verkauft! Ja, Sie!

Das «Personal Branding» bezeichnet die Schaffung und Aufwertung der ganz eigenen, persönlichen Marke, die Sie mittels ihrer fachlichen Kenntnisse, Erfahrungen und beruflichen Fähigkeiten schaffen. Es geht darum, sich Sichtbarkeit zu verschaffen und sein Profil in den Sozialen Medien auf- und auszubauen, sowie kontinuierlich zu verbessern. Um ihre beruflichen Qualitäten, ihr Fachwissen, ihren Werdegang und ihre Fähigkeiten zu unter- und herauszustreichen, sollten Sie die gleichen Hebel ansetzen, die auch für das Positionieren einer Marke verwendet werden, um Neukunden zu gewinnen, sowie Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Beim «Personal Branding» geht also darum Marketing- und Werbetechniken, die normalerweise für eine Marke genutzt werden, zu Gunsten der eigenen Person um- und einzusetzen.

In der überwältigenden Mehrheit der Fälle wird das «Personal Branding» für die Karriereentwicklung, die Personalbeschaffung und die Suche nach neuen beruflichen Möglichkeiten eingesetzt. Selbstverständlich versucht man sich damit bestmöglich zu verkaufen, und natürlich sind die Sozialen Medien dafür gerade zu geschaffen und bieten sich dafür nur allzu gut an. Das «Social Selling» rangt sich so in die Strategie des «Personal Brandings» ein. 

Das Konzept der «Arbeitgebermarke» bzw. auf engl. auch des «Employer Brandings» ist ein relativ neues Konzept, das aus dem Bedürfnis der Unternehmen entstanden ist, einerseits die besten Bewerber einzustellen und andererseits die besten Mitarbeiter zu halten. Die «Arbeitgebermarke» ist damit zugleich Teil einer internen und externen Personalstrategie. Und Geschäftsleitung, Führungskräfte und Personalabteilungen legen großen Wert darauf, ein gutes Image des Unternehmens zu vermitteln, das auf starken Werten beruht, und letztlich die Wahrnehmung des Unternehmens als Arbeitgeber verbessert und nachhaltig stärkt. 

Eine «Win-Win» Beziehung dank der «Employee Advocacy»

«Personal Branding» und «Employer Branding» können Hand in Hand gehen und eine «Win-Win» Beziehung schaffen, die für beide Seiten vorteilhaft ist.

Der Mitarbeiter auf der einen Seite kann «nur» davon profitieren, wenn er seine Leistungen, seine Fähigkeiten, seine Marktkenntnisse und sein Fachwissen in den Sozialen Netzwerken betont. Damit pflegt er seine Kundenbeziehungen, erreicht er eine stärkere Bindung und erregt die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden. Er entwickelt und festigt seine berufliche Glaubwürdigkeit und schafft damit de facto ein Vertrauensverhältnis und zwar sowohl zu seinen existierenden Kunden als auch zu potenziellen Interessenten.

Auch das Unternehmen kann seinerseits davon profitieren, wenn es die «Personal Branding» Maßnahmen seiner Teams unterstützt: Denn dadurch wird die «Arbeitgebermarke» ebenso gestärkt. 

«Es kann keine starke Arbeitgebermarke ohne eine starke Mitarbeitermarke geben»

 Ohne das «Personal Branding» jedes einzelnen seiner Mitarbeiter kann es keine Siege im Kampf um Talente erringen (aus dem Englische: War for Talents), der derzeit zwischen Unternehmen derselben Branche tobt.  

  • Wie können Sie die besten Profile anlocken, ohne gleichzeitig die bereits vorhandenen Teams zu würdigen und zu fördern? 
  • Ist es überhaupt möglich, das Interesse eines potenziellen Kandidaten zu wecken, wenn er sich nicht mit den Werten des Unternehmens identifizieren kann? 
  • Kann ein Unternehmen ohne starke «Arbeitgebermarke» Fluktuation bei seinen Mitarbeitern vermeiden?

Unmöglich!

Ohne ein leistungsfähiges und stimmiges «Employee Advocacy» Programm ist dies nicht möglich. Denn es kann keine gute «Arbeitgebermarke» ohne gute «Markenbotschafter» geben, da beides eng miteinander verbunden ist.

Ein «Employee Advocacy» Programm ermöglicht es, die persönlichen Leistungen und Fähigkeiten jedes einzelnen Mitarbeiters hervorzuheben und dabei gleichzeitig für das Unternehmen zu werben. Das Teilen, Weiterleiten und Verbreiten von qualitativ hochwertigen Inhalten über die Social Media Profile der einzelnen Mitarbeiter stärkt selbstverständlich die «Arbeitgebermarke».

Kurzum: Damit das «Personal Branding» der «Arbeitgebermarke» dient – und umgekehrt – haben Unternehmen ein grosses Interesse daran, ein «Employee Advocacy» Programm zu entwickeln und einzuführen.

Um mehr zu erfahren, zögern Sie nicht, auch unsere anderen Artikel zu lesen bzw. direkt mit uns kontakt aufzunehmen.

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Alexander Schwertner

Ich bin begeistert von der digitalen Transformation, die wir derzeit durchlaufen und interessiere mich fürs Marketing - Content Marketing, Inbound Marketing, SEO, SEM usw. sowie für B2B, Social Selling und Business Development Strategien. Von Limbers Content orientiertem Ansatz überzeugt, freue ich mich das Team beim Marketing und der internationalen Geschäftsentwicklung tatkräftig zu unterstützen.

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